Ionisierungsprozess 2018-05-23T14:17:00+00:00

Ionisierungsprozess

Wir alle kennen die chemische Formel von Wasser: H2O. Trotz gleicher Formel kann Wasser aber völlig unterschiedliche chemische und physikalische Eigenschaften aufweisen. Zum Beispiel unterscheidet sich das Regenwasser sehr von destilliertem Wasser. Ein Weg, die Eigenschaften des Wassers zu beeinflussen, ist die Elektrolyse. Wasser nach der Elektrolyse wird ionisiertes Wasser genannt. Es erwirbt einzigartige Fähigkeiten, die dem inneren Milieu des menschlichen Körpers maximal entspricht und lebenswichtige Prozesse des Körpers wesentlich verbessern kann.

Bei der Wasserelektrolyse spalten sich die in Wasser gelösten Mineralsalze in Ionen mit positiv geladenen Metallen (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium) und in Ionen mit negativ geladenen Nicht-Metallen und Säureresten (Chlor, Schwefel, Phosphor, etc.). Die positiven Metall-Ionen werden von der Kathode (helle Elektrode) und die negativen von der Anode (schwarze Elektrode) angezogen.

Daher sammeln sich an der Kathode des Wasserionisierers die Ionen der basischen Metalle, das ionisierte basische Wasser. Im anderen Teil des Behälters sammelt sich an der Anode, die durch eine Membrane getrennt ist, das ionisierte saure Wasser. So erhalten wir mittels Elektrolyse in den unterschiedlichen Teilen des Wasserionisierers das basische und das saure Wasser.

Sowohl das ionisierte basische, als auch das saure ionisierte Wasser verfügt über einen bestimmten Zeitraum ganz unterschiedliche Eigenschaften, die sich von den Eigenschaften des üblichen Leitungswassers deutlich unterscheiden. Dies bedingt eine völlig unterschiedliche Verwendung von basischen und sauren Wasser.

Funktionsprinzip der Wasserelektrolyse

elektrolize

 

Die Entstehung der Wasserionisatoren

Die Geschichte der Wasser-Elektrolyse begann im 19. Jahrhundert, als die Gesetze der Elektrolyse entdeckt wurden. Im 20. Jahrhundert wurden die ersten Wasserionisatoren für wissenschaftliche Forschungen an den japanischen Universitäten eingesetzt. Durch die Weiterentwicklung der Technologie wurde der Einsatzbereich der Wasserionisatoren erweitert, 1958 kam in Japan der erste kommerzielle Wasserionisator auf den Markt.

Südkorea, USA und Russland beschäftigten sich ebenfalls mit dieser Technologie. Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit nahm sich auch Litauen dem Thema der Wasserionisatoren an.